Satzung

§1 Name und Sitz des Vereines

Der am 6. Februar 1985 in Gottenheim gegründete Verein führt den Namen Akkordeonspielring Umkirch/Gottenheim e.V. und ist unter dieser Bezeichnung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg eingetragen.
Der Sitz des Vereines soll in Gottenheim oder Umkirch sein.
Der Sitz des Vereins befindet sich in Gottenheim.

§2 Zweck des Vereines

Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung und Pflege der Musik und des Akkordeonspiels aller Altersgruppen.
Er verfolgt seinen Zweck und seine Aufgabe auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit, im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein ist Mitglied des Deutschen Harmonika-Verbandes.
Der Verein ist politisch neutral, er ist konfessionell nicht gebunden.

§3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:
a) aktiven Mitgliedern
b) passiven Mitgliedern
c) Jugendlichen (siehe Jugendordnung)
d) Ehrenmitgliedern

§5 Mitglieder

Mitglied des Vereins kann jede Person werden.
Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

Bei einer Ablehnung eines Aufnahmegesuches durch den Vorstand entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.
Eine Ablehnung eines Aufnahmegesuches bedarf keiner Begründung.

Auf Wunsch erhält jedes neue Mitglied eine Vereinssatzung.

§6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Dies ist zum 30.06. bzw. 31.12. mit einer Frist von mindestens 3 Monaten möglich.
Der Ausschluss eines Mitglieds bei vorliegenden wichtiger Gründe kann durch den Vorstand nach Anhörung des betreffenden Mitgliedes erfolgen.

Wichtige Gründe sind insbesondere:
a) wenn nach Auffassung des Vorstandes die Interessen des Vereins geschädigt  werden.
b) Mitgliedsbeiträge trotz mehrfacher Mahnung nicht bezahlt werden.
c) Wenn Beschlüsse der Vereinsorgane nicht beachtet werden.

Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es wegen ehrenrühriger Handlungen von einem ordentlichen Gericht rechtskräftig verurteilt wurde.
Der Ausschluss eines Mitglieds ist schriftlich zu begründen und muss den Betroffenen auf das Recht der Berufung hinweisen.
Gegen die Entscheidung ist Berufung bei der Mitgliederversammlung möglich.
Berufung ist binnen 4 Wochen nach Zustellung des Beschlusses beim Vorstand einzureichen. Erfolgt die Berufung nicht fristgemäß, so gilt der Ausschluss als angenommen.
Eine fristgemäße eingelegte Berufung ist binnen 4 Wochen der Mitgliedsversammlung zu unterbreiten. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Durch den Austritt oder Ausschluss erlöschen alle Mitgliederrechte.  Rückständige Beiträge sind zu entrichten, bereits bezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§7 Verwaltung

Organe des Vereines sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§8 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung hat für das abgelaufene Geschäftsjahr alljährlich im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres stattzufinden.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder unter gleichzeitiger Angabe der Gründe durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung dem 2. Vorsitzenden, einberufen werden.
Die Einladung zu einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung soll spätestens 14 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
Das Stimmrecht kann nur von Anwesenden und persönlich ausgeübt werden. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Jugendliche unter 16 Jahren haben kein Stimmrecht.
Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt, bei Wahlen entscheidet das Los. Auf Antrag wird geheim abgestimmt.
Bei Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:
Jahres- und Geschäftsbericht des Vorstandes
Kassenbericht
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung des Vorstandes
Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer
Anträge von Mitgliedern.
Anträge von Mitgliedern sollen mindestens 8 Tage vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem 1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden.

Der Vorstand schlägt die Ehrenmitgliedschaft vor und muss von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die Ehrenmitgliedschaft soll an Personen vergeben werden, die sich in besonderem Maße um den Verein verdient gemacht haben.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, aus dem die Namen der Teilnehmer und die gefassten Beschlüsse ersichtlich sind. Die Protokolle müssen vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet werden.

§9 Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt und soll sich aus Mitgliedern beider Gemeinden zusammensetzen.

Der Vorstand besteht aus:
a) dem ersten Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Schriftführer
d) dem Kassierer
e) mindestens einem aktiven Beisitzer
f) mindestens einem passiven Beisitzer
g) dem Jugendleiter
Der Jugendleiter wird von der Jugendversammlung gewählt gemäß der im Anhang beigefügten Jugendordnung des Vereines.

Die Wahl der einzelnen Vorstandsmitglieder erfolgt in zwei Gruppen. Hierbei werden in den Jahren mit ungerader Jahreszahl:
a) der erste Vorsitzende
b) der Schriftführer
c) die passiven Beisitzer

in den Jahren mit gerader Jahreszahl:

a) der stellvertretende Vorsitzende
b) der Kassierer
c) die aktiven Beisitzer
d) der Jugendleiter
gewählt.

§10 Kassenprüfer

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt alle 2 Jahre zwei Kassenprüfer, welche nicht dem Vorstand angehören, zur Nachprüfung der Buch- und Kassenbuchführung. Über deren Ergebnis haben die Kassenprüfer in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Die Kassenprüfer schlagen die Entlastung des Vorstandes vor.

§11 Rechte und Pflichten des Vorstandes

Dem Vorstand obliegen die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
Die Einladung zur Vorstandssitzung ist acht Tage vorher mündlich oder schriftlich durch den 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle durch den 2. Vorsitzenden einzuberufen.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte seiner Mitglieder.
Der Schriftführer hat über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das vom Schriftführer und einem weiteren Mitglied des Vorstands zu unterzeichnen ist.
Der Kassierer verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der Generalversammlung einen Kassenbericht vorzulegen. Er nimmt Zahlungen für den Verein entgegen. Zahlungen für Vereinszwecke, die außerhalb der regelmäßig wiederkehrenden Verpflichtungen liegen, sind mit dem Vorstand abzusprechen.
Der erste und der zweite Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder ist einzelvertretungsberechtigt.
Der erste Vorsitzende sowie der zweite Vorsitzende sind verpflichtet in allen Namens des Vereins abzuschließenden Verträgen die Bestimmung aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen haften. Der Vorstand hat keinen Anspruch auf Vergütung für seine Tätigkeit.
Die Verbindung zweier Ämter in einer Person ist zulässig, außer dem des 1. Vorsitzenden mit dem des 2. Vorsitzenden oder des Kassierers. Der Jugendleiter vertritt die Interessen der Jugendlichen des Vereines und informiert den Vorstand über geplante Aktivitäten.
Der Vorstand ist berechtigt, bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes dessen Funktion einem anderen Vereinsmitglied zu übertragen.
Der musikalische Leiter des Vereines ist der Dirigent. Seine Verpflichtung erfolgt aufgrund eines schriftlichen Vertrages durch den Vorstand, der auch mit dem Dirigenten die zu zahlende Vergütung vereinbart. Der Dirigent ist für die musikalische Arbeit des Vereins verantwortlich.

§12 Pflichten der aktiven Mitglieder

Die aktiven Mitglieder sind gehalten, regelmäßig an der Probe teilzunehmen. Wenn ein aktives Mitglied an 3 Proben vor einer Veranstaltung gefehlt hat, ist der Dirigent berechtigt, es an der Teilnahme für diese Veranstaltung auszuschließen.

§13 Beiträge und Kreditaufnahme

Die Aufnahme in den Verein erfolgt ohne Aufnahmegebühr. Der Vereinsbeitrag wird durch die Mitgliedsversammlung festgesetzt und ist jährlich von allen Mitgliedern fällig. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Vereinsbeiträge freigestellt. Für das zweite und weitere minderjährige Vereinsmitglieder einer Familie wird der Beitragssatz halbiert.

Eventuell notwendige Umlagen, die von der Mitgliederversammlung beschlossen werden, sind ebenfalls an die Vereinskasse zu zahlen. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Vorstand darf Kredite über 1.000 € nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung aufnehmen und nur wenn Zins und Tilgung durch laufende Einnahmen gesichert sind.

§14 Haftung

Für die Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied durch die Teilnahme an Veranstaltungen entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

§15 Auflösung des Vereins

Der Verein ist aufzulösen, wenn der Gesamtmitgliederbestand 7 Mitglieder unterschreitet.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Dabei müssen mindesten 3/4 der Mitglieder anwesend sein und hiervon 3/4 für die Auflösung stimmen.
Sind in dieser Versammlung nicht 3/4 der Mitglieder anwesend, so muss eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden. Hierbei wird ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinden Gottenheim und Umkirch, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere der musikalischen Bildung zu verwenden haben.

 

Jugendordnung

 

§1 Allgemeine Grundsätze

Die Jugendabteilung des Vereins Akkordeonspielring Umkirch / Gottenheim e. V. führt und verwaltet sich in Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand. Im Rahmen der bewilligten Mittel wirtschaftet die Jugendabteilung eigenverantwortlich.

§2 Aufgaben

Aufgaben der Jugendabteilung sind:
Planung, Organisation und Durchführung von überfachlichen Maßnahmen (z.B. Jugendfreizeiten, Begegnungsmaßnahmen, Diskussionsveranstaltungen, Gruppenabende, Sport-, Wander- und Tanzveranstaltungen, Maßnahmen zur pädagogischen und politischen Bildung, nicht parteipolitisch).

§3 Organe

Die Organe der Jugendabteilung sind:
a) Jugendversammlung
b) Jugendausschuss
c) Jugendleiter

§4 Die Jugendversammlung/Aufgaben

Die Vereinsjugend wird jeweils vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Vereins zu einer Jugendversammlung geladen.
Aufgaben der Vereinsjugend
a) Planung und Festsetzung von Jugendaktivitäten
b) Wahl des/der Jugendleiter/s
c) Wahl des Jugendausschusses

§5 Der Jugendausschuss

Der Jugendausschuss setzt sich aus mehreren Vereinsmitgliedern zusammen und wird durch die Jugendversammlung gewählt.

§6 Der Jugendleiter

Der Jugendleiter vertritt die Interessen der Vereinsjugend im Vorstand und nach außen. Der Jugendleiter ist stimmberechtigtes Mitglied im Vereinsvorstand und in der DHV Bezirksjugendversammlung. Der Vereinsjugendleiter wird durch die Jugendversammlung gewählt.